COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz

Am 01.03.2020 trat das (abgekürzt) COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz als Artikel 1 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht (COVInsAG) in Kraft. Zwischenzeitlich wurde er mehrfach ergänzt bzw. modifiziert. Mit dem COVInsAG wollte der Gesetzgeber den wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Deutschland entgegenwirken. Ziel des COVInsAG ist es, Gesellschaften, die durch die COVID-19-Pandemie in die wirtschaftliche Krise geraten, trotz grundsätzlich eingetretener Insolvenzreife einen Zeit- und Handlungsspielraum für eine Sanierung einzuräumen.